Sportlicher Leiter: Bernd Hornetz

Wie unterstützt Bernd den R2C2?

Als Sportlicher Leiter steht Bernd – wie auch Gerald Ciolek – den Mitgliedern mit Rat und Tat zur Seite. Geplant sind  regelmäßige Sprechstunden auf Facebook, bei denen Mitglieder Bernd zu Themen wie Training oder Ernährung befragen. Im Rahmen von Jedermannrennen planen wir auch gemeinsame Ausfahrten und Club-Treffen.

Foto: Daniel Müller, Speedville

Wer ist Bernd?

Bernd Hornetz ist einer der erfolgreichsten Radmarathon-Fahrer Deutschlands. Der Durchbruch gelang Bernd 2012, als er die Tour Trans Alp, eines der härtesten Rennrad-Etappenrennen Europas in den Alpen gewann. 2013 wurde er UCI Amateur Weltmeister der Altersklasse 45-49 Jahre im Straßenrennen. Als erster Nichtitaliener siegte er beim berühmten Nove Colli Radmarathon. 2016 fuhr er beim Radmarathon Tannheimer Tal als erster über die Ziellinie. Eine Woche später gewann Bernd beim La Leggendaria Charly Gaul Radmarathon. Sein größter Sieg war im gleichen Jahr der erste Platz beim Ötztaler Radmarathon 2016, im Alter vom 48 Jahren (hier sein Bericht zum Sieg).

Der studierte Physiker lebt bei Karlsruhe und arbeitet in der IT-Beratung – und verbringt nebenbei rund 1000 Stunden jedes Jahr auf dem Rad, mit dem er bis zu 25.000 Kilometer zurücklegt.

Zum Radsport kam Bernd vergleichsweise spät: Zwar hatte er bereits in der Jugend in den 1970-igern am Fernseher Rennen mit Eddy Merckx, Gregor Braun und Klaus Peter Thaler verfolgt, ohne selbst jedoch in den Sattel zu steigen. Im Jahr 2000, inzwischen mitten im Berufsleben, stellte Bernd bei sich einen Bewegungsmangel fest, kaufte sich zunächst ein Mountenbike, 2001 dann sein erstes Rennrad, mit 32 Jahren. Bei einer Ausfahrt traf Bernd dann auf Moritz Kruse, einen früheren MTB-Profi, der ihm mit anspruchsvollen Trainigseinheiten schnell in Form brachte. Noch im gleichen Jahr trat er – als „Ahnungsloser“, sie er sagt – beim Ötztaler an und kam bereits nach weniger als acht Stunden ins Ziel. Seitdem stellt er sich fast jedes Jahr an den Start des ultraharten Radmarathons über mehr als 250 Kilometer und 5500 Höhenmeter. 

Fragt man Bernd nach dem Faszinosum Radfahren, verweist er auf das Naturerlebnis, das Gemeinschaftsgefühl, das Tempo – sowie das Ausloten von Grenzen. „Für mich ist das Training gleichzeitig Ausgleich und Entspannung.“ Er sei von einem „unbändigen Bewegungsdrang“ erfüllt. „Daher habe ich quasi immer Lust aufs Rad zu steigen, solange es nicht regnet.“

Mehr Infos zu Bernd Hornetz:

„Ich möchte zum Erreichen von Wunschträumen beitragen“ – Bernd Hornetz über seine Rolle im R2C2

Wie Bernd Hornetz den Ötztaler Radmarathon gewann